Der Brustimplantate-Skandal – Die Haftungsfrage (Teil 1)

Ein John-Grisham-Roman könnte nicht anders aussehen: Ein Hersteller bringt aus Profitbestreben billige Brustimplantate auf den Markt. Zahlreiche Frauen fallen dem Unternehmer zum Opfer und lassen sich diese Brustimplantate einsetzen. Der Hersteller wird insolvent. Die Patientinnen bleiben auf der Strecke, müssen sich weiterer Operationen unterziehen.

Man sucht in diesen Tagen einen Weg, den Frauen zu ihrem Recht zu verhelfen. Da der Hersteller, die Firma PIP, jedoch insolvent ist und daher ein Regress gegen ihn aussichtslos erscheint, wenden sich einige nunmehr gegen die Zulieferer des verwendeten Silikons. Weiterlesen