Hilfsmittel-Versorgung: Hochwertigkeit des Hörgeräts bei Schwerhörigkeit

Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte haben Anspruch auf eine Versorgung mit Hilfsmitteln, die eine Erkrankung oder Behinderung ausgleichen. Über Art und Qualität der ausgleichenden Hilfsmittel gibt es immer wieder rechtliche Auseinandersetzungen. Das Sozialgericht Detmold entschied nun einen Rechtsstreit, in dem es um die Kostenübernahme eines hochwertigen Hörgerätes ging. 

Kernaussage der Entscheidung:

Ist mit bloßen Vertragsgeräten ein optimaler Ausgleich des Hörverlustes nicht mehr möglich, haben Schwerhörige gegenüber ihrer gesetzlichen Krankenversicherung einen vollumfänglichen Anspruch auf Versorgung mit einem technisch hochwertigeren Hörgerät.

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