3 Aspekte, die Sie als Arzt für Ihr Praxisschild beachten sollten…

Die Zulassung ist erfolgt. Ein Praxissitz ist gefunden. Und nun sitzt man als frisch niedergelassener Arzt am Computer und will ein Praxisschild bestellen. Doch wie muss dieses Schild eigentlich aussehen? Darf man das Schild gestalten wie man will? Welche Angaben müssen darauf und welche dürfen nicht darauf erscheinen? – Im Grunde sind drei Aspekte zu beachten. 

Sobald der Arzt einen Praxissitz hat, muss er diesen im Regelfall durch ein Praxisschild kenntlich machen. Dies ist bundesweit so und ist in Niedersachsen beispielsweise in § 17 Abs. 5 der Berufsordnung der Ärztekammer Niedersachsen (BOÄKN) geregelt.

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Darf man Praxisräume an Heilpraktiker oder etwa Physiotherapeuten untervermieten?

Eine häufig anzutreffende Frage ist die Untervermietung von Räumen einer Arztpraxis an Dienstleister, die nicht als Arzt oder Zahnarzt approbiert sind. Ein klassisches Beispiel ist die Vermietung eines Praxisraums an einen Heilpraktiker oder an einen Physiotherapeuten. Die spannende Frage: Ist dies überhaupt zulässig? Und wenn ja: Was ist dabei zu beachten?

Die Motivation zu dem Zusammenschluss ist häufig durch den wirtschaftlichen Gesichtspunkt der Kostenersparnis geprägt, da die Praxiseinrichtung gemeinschaftlich angeschafft und genutzt werden kann. Personal kann gemeinsam genutzt werden.  Ein wesentlicher Aspekt ist für den Heilpraktiker oder Physiotherapeuten daneben noch die räumliche und fachliche Nähe zum Arzt. Der Arzt profitiert wiederum durch die Mieteinnahmen sowie einen eventuellen Mehrnutzen für seine Patienten.

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Zur Bedeutung der Beratung des Arztes – ein Beispielsfall

Das Verwaltungsgericht Münster hat einen Gynäkologen nach Durchführung einer Abtreibung vor dem Hintergrund einer vorhergehenden Beratung zu einer Geldbuße verurteilt. Die Entscheidung zeigt exemplarisch, wie wichtig es für Ärzte ist, den Patienten nicht einfach zu behandeln, sondern gerade auch umfassend aufzuklären und zu beraten.

Die in der siebten Woche schwangere Patientin hatte dem Arzt anvertraut, ihr türkischer Freund, ein verheirateter Familienvater, würde sie vor dem Hintergrund der Schwangerschaft bedrohen. Daraufhin nahm der Arzt, ohne die Patientin zuvor zu beraten, eine Abtreibung vor. Weiterlesen