Vier entscheidende Aspekte ärztlicher Aufklärung

Das Arzt – Patienten – Verhältnis wird stark durch das Selbstbestimmungsrecht des Patienten geprägt. Damit der Patient dieses Recht in der Form der Einwilligung oder auch Versagung hinsichtlich ärztlicher Eingriffe ausüben kann, hat der Arzt den Patienten umfassend aufzuklären. Die Aufklärung hat somit unmittelbare Bedeutung für die Frage der Einwilligung des Patienten und somit auch der Haftung des Arztes. 

Im Folgenden soll ein Eindruck vermittelt werden, inwieweit eine Aufklärung stattzufinden hat. Einzelheiten sollen hier erst einmal außen vor gelassen werden. Für den Bereich der ärztichen Aufklärung gibt es eine umfängliche Kasuistik, die den Rahmen eines Überblicks sprengen würde.

Im Kern hat der Arzt folgende Aspekte bei der Aufklärung zu beachten:

1. Gegenstand der Aufklärung 

Der Arzt hat den Patienten in einer für den Patienten verständlichen Weise über die erhobenen Befunde und Prognosen aufzuklären. Der Patient ist umfassend darüber zu unterrichten, welche Chancen und Risiken die Behandlungsmaßnahmen für ihn hätten. Er ist aber auch darüber aufzuklären, welche Folgen eine Nichtbehandlung hätte.  Weiterlesen

Darf man Praxisräume an Heilpraktiker oder etwa Physiotherapeuten untervermieten?

Eine häufig anzutreffende Frage ist die Untervermietung von Räumen einer Arztpraxis an Dienstleister, die nicht als Arzt oder Zahnarzt approbiert sind. Ein klassisches Beispiel ist die Vermietung eines Praxisraums an einen Heilpraktiker oder an einen Physiotherapeuten. Die spannende Frage: Ist dies überhaupt zulässig? Und wenn ja: Was ist dabei zu beachten?

Die Motivation zu dem Zusammenschluss ist häufig durch den wirtschaftlichen Gesichtspunkt der Kostenersparnis geprägt, da die Praxiseinrichtung gemeinschaftlich angeschafft und genutzt werden kann. Personal kann gemeinsam genutzt werden.  Ein wesentlicher Aspekt ist für den Heilpraktiker oder Physiotherapeuten daneben noch die räumliche und fachliche Nähe zum Arzt. Der Arzt profitiert wiederum durch die Mieteinnahmen sowie einen eventuellen Mehrnutzen für seine Patienten.

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